Deutsche Branchenverbände der Erneuerbaren Energien und mittelständischen Wirtschaft positionieren sich gegen das Manifest des World Wide Fund for Nature (WWF) contra Wasserkraft

Deutsche Branchenverbände

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Die unterzeichnenden Verbände betonen, dass sich mit dem Erlass der europäischen Wasserrahmenrichtlinie ein rechtlicher Rahmen etabliert hat, die Belange des Gewässerschutzes, des Klimaschutzes und des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in einen interessengerechten Ausgleich zu bringen. Im Angesicht der zunehmenden Dürreperioden muss jedoch auch die Wertigkeit bestehender Querbauwerke überdacht werden. Die Nutzung der Wasserkraft findet an etwa 13 Prozent aller in Deutschland bestehenden Querbauwerke statt. Vor diesem Hintergrund verbietet sich eine pauschale Verurteilung der Wasserkraft. Der Nutzen der Wasserkraft ist von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Vielmehr bedarf es einer standörtlichen Beurteilung und einer fachlichen und sachlichen Beurteilung im Einzelfall. Die Energiewende verlange eine Diversifizierung und Dezentralisierung der Energiegewinnung, so dass es nicht allein auf die Menge des erzeugten Stroms ankomme, sondern ebenso auf den volkswirtschaftlichen Nutzen und die Erzeugung von Strom in einem ökologisch-ökonomischen Gleichgewicht. Der WWF wurde aufgerufen, sich in die Diskussion abseits aller Polemik einzubringen.

Bei Presserückfragen: Stephan Trutschler (meeco Communication Services),

Telefon 0177 3160515 oder Angela Markert, Telefon 0152 25989668

Weitere Informationen: www.leenrw.de/data/documents/2020/10/29/529- 5f9ae33cbd287.pdf und www.wasserkraftverband.de/media/Wasserkraft_ist_unverzichtbar_fuer_Klima- _und_Artenschutz_20201028.pdf

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